Sophia Eschenbach

Kommunikationsdesign

Portfolio

Butterblume
Butterblume
Butterblume
Butterblume
Butterblume
Butterblume

Die Butterblume I 2020

Zuschreiben von wahrnehmungsverändernden Charaktereigenschaften mithilfe von Farbwinkelkontrasten anhand der surrealen Erzählung „Die Ermordung einer Butterblume“ von Alfred Döblin.

Die Geschichten des Erzählbands „Die Ermordung einer Butterblume„ entstehen zwischen 1904 und 1911. Sie handeln von Mensch und Natur, Leben und Tod, Mann und Frau. Sie sind ungewöhnlich, grotesk und surreal. Das Konzept von bürgerlicher Ruhe und Moral wird in Frage gestellt, die Realität wird fantasiereich und märchenhaft dargestellt.
Die Butterblume Ellen, die den Kaufmann nach ihrer Ermordung so beschäftigt wird hier in unterschiedlichen Farbgebungen dargestellt. Durch die verschiedenen Farbwinkelkotraste, die hier zum Einsatz kommen, sollen die Charakteristika der Blume bei ihrer Vermenschlichung verdeutlichen. Die Kontraste der ausgewählten neuen Farben (im Farbkreis) per Grad definiert, stehen außerdem für die Gegensätzlichkeit der Gefühle zwischen dem Kaufmann und der Blume. Sie drücken das „Hin- und Her“ aus und verdeutlichen die Ambivalenz (Zerrissenheit, Doppeldeutigkeit) der Farben. Auch das Medium, das Leporello, unterstreicht die Abhängigkeit und das „Nicht-Loskommen“ von der Blume und ihren verschiedenen Facetten. Die Farbgebung unterstreicht hier so auch die Surrealität dieser Erzählung.
Leporello mit Butterblumen
Leporello mit Butterblumen